12 | 12 | 2018

SV Leidecken - TSG Ober-Wöllstadt 4:2 (1:1)

Nun hat es die 1b auch erwischt; nach einem schwachen Spiel auf holprigen Rasen verlor die 1b ihr erstes Saisonspiel mit 4:2, obwohl die TSG den besseren Start erwischte und bereits in der 6. Spielminute durch Niklas Roskoni in Führung ging. Sehenswerte Vorarbeit zu diesem Treffer leistete der A-Jgdl. Cristian Gonzalez, der noch einer der Aktivposten in seinem Team war. Doch zunehmend kamen die Leidhecker immer besser zum Zug und hatten mit ihrer Taktik, das Mittelfeld mit langen Bällen zu überbrücken, die bessere Option. Die TSG versuchte zu oft auf dem "unebenen Geläuf" das Kurzpass-Spiel anzubringen und hatte somit mehr Ballverluste durch eigenes Verschulden und Leidhecken konnte dann immer wieder die Bälle ohne Mühe abfangen und nach vorne schlagen. Und in der TSG-Abwehr hatte man mit diesen Bällen immer wieder Schwierigkeiten, teils durch falsches Stellungsspiel, teils durch verkehrtes Schuhwerk (Samba statt Stollen). Und so nahm das Geschehen seinen Lauf. In der 31. Minute fand ein langer Ball der Leidhecker am Anstoßpunkt den Mitspieler Marc Andre Henn und dieser konnte fast unbedrängt von der Mittellinie auf das TSG Gehäuse zu laufen und mit einem gefühlvollen Heber über Torwart Robin Mazurkiewicz ausgleichen. Der gleicher Spieler war dann nach dem Wechsel für das 2:1 der Gastgeber verantwortlich. Hier konnte er in der 50. Minute dan Ball am Strafraumeck annehmen, 3 TSG-Abwehrspieler standen um ihn herum, keiner griff ein oder blockte ab und so schlug sein strammer Schuss zum 2:1 ein. Dann dauerte es bis zur 72. Minute ehe Johannes Götz mit einem Kopfballtreffer, wiederum nach Vorarbeit Cristian Gonzalez, den Ausgleich herbeiführte. Nun wollte man auf TSG-Seite auch noch den "Dreier" erzwingen und das ging leider schief. Zunächst musste Lars Guthmann wegen wiederholtem "Meckern" das Feld erlassen und in Unterzahl wurde man noch zweimal klassisch ausgekontert; in der 90 Minute erzielte Wolfgang Velten das 3:2, in dem er von der Mittellinie quasi durch "spalierstehende" TSG-Spieler in den Strafraum laufen konnte und dann allein vorm Torhüter stehend die Übersicht behielt. Das 4:2 Endergebnis erzielte dann Dirk Pfeiffer in der Nachspielzeit mit dem Tor des Tages; einen langen Ball aus der Abwehr geschlagen nahm er an der Mittelinie an, drehte sich und sah Torhüter Robin Mazurkiewicz zu weit vor seinem Kasten postiert und zirkelte den Ball aus ca. 40m in den Kasten. Danach war das Spiel vorbei, die TSG verließ mit hängenden Köpfen das Spielfeld und haderte zunächst mit teilweise kuriosen Schiedsrichterenscheidungen, die jedoch nicht die eigentliche Ursache der Niederlage waren. Vielmehr ist zu bemängeln, dass man auf solchen Sportstätten nicht nur mit spielerischen Mitteln zum Erfog kommen kann, sondern es bedarf dann mehr Kampf- und Laufbereitschaft und das "Klein-Kleinspiel" führt dann eben nicht zum Ziel.

Am kommenden Sonntag hat die 1b die Möglichkeit im Heimspiel gegen die KSG Groß Karben II die Scharte wieder auszumerzen. Hierzu viel Erfolg.

 

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