13 | 12 | 2018

TSG Ober-Wöllstadt – SC Dortelweil II 4:1 (3:0)

Max Grillmaier hätte die Hausherren bereits in der zweiten Minute in Führung bringen können, schaffte es aber nicht, den Ball im SC-Kasten unter zu bringen. So dauerte es bis zur 16. Minute, ehe die Blau-Weißen Anhänger jubeln durften. Christopher Wolf verwandelte ein von Victor Bright an Kai Möller verursachten Strafstoß gewohnt sicher zum 1:0. 15 Minuten später viel bereits das 2:0, Max Grillmaier setzte Jens Schallenberg gekonnt in Szene der TSG-Kapitän vollendete zum 2:0. In der 38. Minute war es dann der kurz zuvor für den Gelb-Rot gefährdeten Max Brauburger eingewechselte Lukas Haas, der einen Wolf-Pass zum 3:0 verwerten konnte. Sein Schuss aus 7 Metern wurde von einem Dortelweiler Abwehrspieler abgefälscht und landete unhaltbar im SC-Kasten. Die Dortelweiler Reserve kam im ersten Abschnitt vor allem durch den agilen Fidel Zegai zu einigen Torgelegenheiten, ohne aber wirkliche Gefahr auf das TSG-Gehäuse auszuüben. Kurz nach dem Pausentee umkurvte TSG-Rückkehrer Kai Möller drei Gegenspieler und versenkte das Leder im kurzen Eck (48. Min). Nur eine Minute später gelang den Vilbeler Vorstädtern der Anschlusstreffer. Bei einem Vorstoß der Gäste ging die ansonsten gut stehende TSG-Defensive zu halbherzig dagegen und so tauchte ein SC-Stürmer frei vor TSG-Keeper „Toto“ Dauth auf und dieser stoppte den Grün-weißen regelwidrig. Schiedsrichter Gerhard Lurz zog glücklicherweise nur den gelben Karton, weil Abwehr-Hühne Simon Fett zwischenzeitlich hinter Dauth in Position gegangen war und es somit keine 100%ige Torchance war. Den fälligen Strafstoß verwandelte Fidel Zegai zum 4:1. Im weiteren Verlauf hätten die Wöllstädter das Ergebnis noch in die Höhe schrauben können, aber weder Sebastian Papst (Direktabnehme knapp vorbei) noch Jens Schallenberg (aus kurzer Distanz in die Arme von SC Keeper Patrick Ingendae) konnten Ihre Chancen nutzen. Dennoch reichten diese vier Treffer um nun mit 79 geschossenen Toren aktuell die beste Offensive der Liga zu stellen (Platz 2. ist Heilsberg mit 76). Dafür allein kann man sich am Ende der Saison sicherlich nichts kaufen, beachtet man aber, dass die TSG lediglich drei Punkte vor dem Dritten Ockstadt liegt und diese noch ein Spiel weniger auf dem Konto haben, könnte die Tordifferenz vielleicht am Ende doch ein wichtiger Faktor sein.

 

Auch wenn die Mannschaft nach einer frühen Führung erneut über weite Strecken unter Ihrem Können gespielt hat, war der Sieg nie wirklich in Gefahr. Dennoch muss für die kommenden Aufgaben (am So. gegen Wohnbach/Berstadt und danach gegen Spitzenreiter Heilsberg) eine ordentliche Schippe draufgelegt werden um weiter auf dem Relegationsplatz zu bleiben.

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