13 | 12 | 2018

VfB Friedberg II – TSG Ober-Wöllstadt II 2:4 (1:3)

VfB Friedberg – TSG Ober-Wöllstadt 1:2 (1:0)

Vier der insgesamt sechs Tore im 1b-Spiel wurden vom Elfmeterpunkt aus erzielt. So auch das erste für die TSG. VfBler Ireneo Venuto hatte auf der Torlinie mit der Hand geklärt und dafür bereits in der 16. Min. „Rot“ kassiert! Niklas Roskoni lies sich die Chance nicht nehmen und verwandelte zum 1:0 für die Gäste. In der 25. Minute dann der zweite Roskoni-Treffer, nachdem VfB-Keeper Bayer gepatzt hatte. Doch keine zwei Minuten später kamen die Gastgeber zum Anschlusstreffer, TSG Abwehrchef Tobi Gondolf war der Ball im Sechszehner an den angelegten Arm geprallt und Schiri Martin Ziehl zeigte zur Verwunderung der Wöllstadter auf den Elferpunkt. Den fälligen Strafstoß nutzt Aladin Ametovic zum 2:1. Kurz vor der Pause besorgte dann erneut Roskoni für den alten Abstand, nachdem VfB-Keeper Bayer erneut gepatzt hatte (41.). Nach dem Seitenwechsel dauerte es bis zur 79. Minute, ehe der VfB erneut verkürzen konnte. Bastian Effe hakte sich im TSG Sechszehner beim ballführenden Lars Guthmann ein und bekam - zur erneuten Wöllstadter Verwunderung einen Strafstoß dafür zugesprochen. Der gelegte trat selbst an und verwandelte zum 2:3. Den Schlußpunkt setzte dann Roskoni mit seinem vierten Tagestreffer erneut vom Elfmeterpunkt. Diesmal hatte sich Lars Guthmann in den VfB-Sechszehner durchgetankt und war regelwidrig gestoppt worden (80.). Nach knapp 75 minütiger Überzahl ein verdienter Dreier für die 1b, die dadurch - und auf Grund der Tatsache das einige Mannschaften zwei Spiele weniger ausgetragen haben - auf Platz Zwei der KLB 1 vorgerückt ist.

 

Im zweiten Sonntagsspiel sahen die Zuschauer in der ersten Halbzeit ein eher mäßiges Spiel von beiden Mannschaften. Die erste torreife Szene bot sich den Gästen, als Jake Hirst in der 15. Minute die Oberkante der Latte traf. Der VfB antwortete mit dem 1:0 (26.) durch Waldemar Patzwald, der aus 16 Metern nach einem Anspiel von Akyüz traf. In der 38. Minute zielte Patzwald nach einem Schmidt-Freistoß knapp übers das TSG-Gehäuse. Mit Beginn der zweiten Hälfte drehte die TSG auf und Hirst glich nach wunderbarem Schallenberg-Heber über die VfB-Abwehr zum 1:1 (58.) aus. In der 65. Minute dann bereits die Entscheidung, TSGler Lukas Haas - an diesem Tag auffälligster Wöllstädter - hatte sich nach einem Friedberger Ballverlust in Höhe der Mittellinie durch die gegnerische Abwehr durchgetankt und zum viel umjubelten 1:2 (65.) für die Gäste eingenetzt. Der Wille, die drohende Niederlage noch abzuwenden, war dem emotionslos wirkenden VfB dann gerade nicht anzumerken.

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